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Gut gemeint, gut gemacht, teuer bezahlt und trotzdem verfehlt.

Der am letzten Sonntag in der Pause des Superbowls gezeigte Werbespot der weltbekannten Limonadenmarke hat einen katastrophalen Shitstorm im Internet ausgelöst. Der Grund für den Sturm an negativen Kommentaren ist ebenso banal wie beunruhigend. Der Spot, für deren Ausstrahlung Coca Cola vermutlich über 3 Millionen Euro bezahlt haben wird, ist durchaus ansprechend. Er zeigt alltägliche Szenen in den Vereinigten Staaten, die typisch sind für den amerikanischen, multikulturellen Lebensstil. Dass immer eine Cola Flasche im Bild zu sehen ist, wird wohl niemanden überraschen. Stein des Anstoßes sind auch nicht die Bilder sondern der Soundtrack des Spots. Hier wird die patriotische US‐Hymne „America the Beautiful“ von mehreren Sängern in verschiedenen Sprachen gesungen. Allein die Tatsache, dass der Song nicht ausschließlich auf Englisch gesungen wurde, hat einen zum Teil offenkundig rassistischen Shitstorm vor allem auf Twitter, Facebook und YouTube ausgelöst.

Egal, wie gut Ideen und Ansätze für einen Werbespot sind, man sollte nie die Dummheit und Ignoranz mancher Menschen außer Acht lassen, denen das Social Web immer öfter ein Forum bietet.
Hier der Link zum YouTube Video.

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Content Marketing – Die richtige Story zählt!

In der Welt der großen Firmen und Marketingagenturen eifern die Experten tagtäglich nach dem neusten Hype, dem nächsten viralen Teaser, um die Verbraucher zu begeistern. Dass und wie das in kleinerer Form einfacher funktionieren kann, zeigt folgendes erstaunliches Content Marketing Konzept: Taxi Mike
Anstatt, wie viele Mitbewerber, über deren Taxiunternehmen zu berichten, bietet Mike einen Mehrwert und erzählt eine Geschichte. Die Geschichte darüber, was Banff, Albert in Canada zu bieten hat; wo man zum Beispiel gut essen oder ausgehen kann. Dass man für diese Aktivitäten gegebenenfalls ein Taxi braucht, liegt schon in der Natur der Sache und führt den Verbraucher zurück zum eigentlichen Sinn der Aktion...

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Unvermutete Nebenwirkungen

Warum das Internet Depressiven ein Licht am Ende des Tunnels bescheren kann

Wer ständig „online“ ist, verliert den Kontakt zum wirklichen Leben. Eine virtuelle Freundschaft kann niemals eine „echte“, physische Freundschaft ersetzen. Wer zu lang und zu oft im Internet unterwegs ist, mutiert früher oder später zum autistisch geprägten Nerd. Wir alle kennen diese Vorurteile in Sachen Internet und da es diesbezüglich noch immer wenig wissenschaftlich relevante Studien gibt, tat man sich bisher schwer damit, das Gegenteil zu beweisen. Cum grano salis … . Doch jetzt überrascht die im „International Journal of Internet Science“ veröffentlichte Studie „Challenging the Internet Paradox: Online Depression Communities and Well-Being“ mit erstaunlichen Ergebnissen.

Dr. Galit Nimrod von der Ben-Gurion Universität in Israel hat sich intensiv damit befasst, welche Auswirkungen eine mehr oder weniger intensive Online-Präsenz in Anti-Depressions-Communities auf das Wohlbefinden der User hat. Es geht hier also nicht um die üblichen Netzwerke, in denen sich seelisch „gesunde“ Menschen austauschen, sondern um Gemeinschaften, die sich aus der Not heraus zusammen gefunden haben und gemeinsam nicht länger einsam sein möchten.

Nun könnte man meinen, dass ein “quantum satis”, also die optimale Dosis von Online-Präsenz und Online-Absenz bei den Teilnehmern zu den besten Ergebnissen geführt hätte. Schließlich ist „weniger“ ja oft „mehr“ und in unserer zunehmend auf Mittelmaß ausgelegten Gesellschaft wird ja gerne jede praktizierte Form des Exzesses negativ konnotiert. Doch in diesem Fall liegt die Sache anders. Denn je öfter und intensiver sich die User online miteinander austauschten, umso stärker war auch der positive psychologische Effekt. Mit anderen Worten: Viel hilft hier auch viel!

webspread und WORKingWORDS freuen sich darüber, dass der vermeintliche Eskapismus per Internet hier einmal das Gegenteil erfährt und seelisch leidende Menschen via Netzwerk eine Möglichkeit sehen, zur inneren Balance zurück zu finden. Wie heißt doch gleich das schöne, deutsche Sprichwort: Geteiltes Leid ist halbes Leid!

Mehr zum Thema findet Ihr unter: Internet Paradox

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Tipp-Ex – Tippexperience

Spaß und Interaktion sind die Hauptanziehungspunkte dieser erfolgreichen Social Media Kampagne von Tipp-Ex. Hauptbestandteil ist ein lustiges und emotionales Video, das man gerne an seine Freunde weiterleiteten will und das den Zuschauer zu einer Interaktion animiert. Anstatt den Bären in dem Video zu erschießen bietet der Jäger dem Zuschauer an, auf die durch einen Tipp-Ex-Streifen frei gewordene Stelle ein beliebiges Wort (Verb) einzutragen und dann das entsprechende Video anzuschauen. Mit der Aufforderung „Help me to rewrite the story“ (Hilf mir die Geschichte neu zu schreiben) wird jeder Zuschauer zum Filmregisseur. Die Funktion des Tipp-Ex Produkts wird so in ansprechender und humorvoller Weise dargestellt und durch den Zuschauer über die sozialen Medien verbreitet. Die Viralität der Kampagne ist mit 20.000.000 YouTube Aufrufen und entsprechend vielen Kommentaren und Shares immens. Nach dem großen Erfolg der Kampagne in 2010 folgte im April 2012 "Tippexperience 2" mit über 9.000.000 Views auf YouTube. Ziel beider Kampagnen war es, die Tipp-Ex Produkte wieder in die Top-5 der Einkaufsliste für Schreibwaren zu bringen.

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Vorarlberger Elektro- & Metallindustrie

Die Wirtschaftsregion Vorarlberg gehört zu den erfolgreichsten in ganz Europa und ist ständig auf der Suche nach neuen Fachkräften. Um dem vorherrschenden Fachkräftemangel entgegenzuwirken, haben sich die ca. 100 Unternehmen der Region zur Vorarlberger Elektro- & Metallindustrie (V.E.M.) zusammengeschlossen. Das Personalmarketing der V.E.M. konzentriert sich, neben einem umfassenden Auftritt in den sozialen Medien, auf die gemeinsame Homepage, welche den Mittelpunkt darstellt. Hier werden Informationen über die vakanten Jobprofile für potentielle Bewerber geliefert und das jeweilige Unternehmen und die Ansprechpartner vorgestellt. Wichtigste Zielgruppe sind vor allem Schüler, also potentielle Lehrlinge, aber auch deren Eltern als wesentliche Influencer der Heranwachsenden. Für die Lehrlinge bietet die V.E.M. weiterhin einen Lehrlingsblog, hier werden die Interaktion mit den Azubis gesucht und entsprechende Informationen verbreitet. Auch für mobilen Zugriff auf die Webinhalte ist dank einer kostenlosen App gesorgt. Insgesamt kann der Webauftritt der V.E.M. durch seine ganzheitliche Präsenz im Web 2.0 als Vorbild im Hinblick auf das Personalmarketing in Europa angesehen werden.

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Supersturm Sandy – Social Media im Auge des Sturms

Der Supersturm „Sandy“ hat im Nord-Osten der Vereinigten Staaten große Verwüstungen hinterlassen, viele Menschen sind dort immer noch ohne Stromversorgung. Die durch die Zerstörungen entstandenen Stromausfälle haben zur Folge, dass Kommunikationswege wie das Fernsehen oder das Radio wegfallen. Auch Zeitungen können nicht überall ausgeliefert werden.
Nur ein Medium konnte weiter genutzt werden und hat viele Leben gerettet: die sozialen Medien auf Smartphones und mobilen Computern. Viele öffentliche Einrichtungen, wie beispielsweise das Rote Kreuz, haben kostenlos spezielle Twittermeldungen bereitgestellt. Diese Meldungen wurden so konfiguriert, dass sie stets oben im Nachrichtenfenster blieben und normalerweise bezahlt werden müssen. Diese Meldungen informieren über aktuelle Zerstörungen, Gefahrengebiete und den Weg des Sturms und melden weiterhin Neuigkeiten über den Zustand der Versorgung der betroffenen Regionen.
Diese Art Informationsversorgung hat sich als besonders wichtig herausgestellt bei Katastrophen dieser Art. Leider benötigen auch Smartphones und mobile Computer Ladestrom; daher haben amerikanische Mobilfunkanbieter mobile Ladestationen durch die betroffenen Regionen geschickt um kostenlos mit Ladestrom zu versorgen.
Wieder einmal haben die sozialen Medien ihre wichtige Rolle in der heutigen Gesellschaft unter Beweis gestellt!

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Die amerikanische Präsidentschaftswahl – eine Social Media Fallstudie

Welche Auswirkungen haben die neuen Medien, wie Facebook, Twitter und Youtube auf die amerikanische Präsidentschaftswahl? Hier ein paar erstaunliche Erkenntnisse:

1. Social Media werden im Wahlkampf weiterhin vornehmlich zur Verbreitung von Informationen genutzt, die entscheidenden Effekte, die bei einer Interaktion mit dem Empfänger entstehen können, werden oft vernachlässigt.
(nur 16% Weiterleitung bei Obamas Twitter Kampagne und nur eine Weiterleitung bei Romney )

2. Zentrum der online Wahlkampagnen bleiben die Homepages der Kandidaten. Hier können gebündelt Informationen bereitgestellt werden und User werden nicht abgelenkt.

3. Größere Parteien überschwemmen die User mit Nachrichten, kleinere Parteien suchen den Dialog mit ihren Wählern.

4. Nach öffentlichen Auftritten und Debatten steigen die Diskussionen auf den Social Media Plattformen enorm an. In sozialen Medien bilden sich schnell und einfach demokratische Meinungen, der Zeitpunkt, wann dies geschieht, bleibt aber offensichtlich von den Medien kontrollierbar.

5. Der normale User hat nach einer Studie des Staates von New Mexico weiterhin die Macht darüber, welche Videos zu Youtube kommen und welche dort erfolgreich werden. Die professionelle Erstellung und Verbreitung von Videos hat hierauf wenig Einfluss.

6. Die rege Teilnahme an online geführten politischen Diskussionen hat nicht zwingend einen Auswirkung auf die politische Weiterbildung der Teilnehmer. Meist werden keinen neuen Meinungen gebildet, sondern bekannte geteilt oder kurz kommentiert.

Als Ergebnis können wir also feststellen, dass der größte Effekt, den die sozialen Medien auf die amerikanische Präsidentschaftswahl haben können, der ist, dass die Masse der normalen User die Macht und die Kontrolle über den Erfolg und die Intensität der Verbreitung von professionell erstellten Inhalten haben. Gefahr ist vor Allem darin zu sehen, dass die durch die sozialen Medien erhöhte Teilnahme an politischen Diskussionen nicht im Verhältnis zu einer erhöhten politischen Bildung der Teilnehmer steht. Eine innovative und interaktive Nutzung der sozialen Medien birgt großes Potential für einen Wahlerfolg, die konsequente Umsetzung wird jedoch weiterhin gescheut.

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WWF - Moabi und der Regenwald

Die Demokratische Republik Kongo hat nach dem Amazonasgebiet den größten Regenwald der Erde. Dieser ist durch die kommerzielle Entwicklung gegenwärtig gefährdet. Um den Bestand zu schützen entwickelte der WWF in Zusammenarbeit mit der kongolesischen Regierung und der Argentur OHO Interactive die Moabi Plattform.
Diese erlaubt es dem User in einer Google Map Gebiete im Regenwald zu markieren, wo er Aktivitäten entdeckt hat.
Außerdem kann er genau Informationen zu diesen Aktivitäten eintragen und veröffentlichen. So wurden über 3500 legale und illegale Projekte im kongolesischen Regenwald erfasst und können von nun an überwacht werden.
Um dies umzusetzen wurde eine Plattform benötigt, die große Mengen an Daten verarbeiten kann, über eine eingebundene und interaktive Google Map verfügt und einen sicheren Log-In Bereich hat. Sie sollte weiterhin die Finanzierung von Regenwaldprojekten durch verschiedene Organisationen sicherstellen. Durch diese Art des Crowd-Sourcing konnten gesicherte und vollständigere Informationen über die Abholzung des Regenwaldes gesammelt werden.
Dadurch wurde ein großer Schritt zur Bewahrung des Regenwaldes im Kongo getan.

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Volkswagen – The Fun Theory I

Volkswagen zeigte in dieser Fallstudie aus dem Jahre 2009 mit versteckter Kamera, wie durch Spaß eher unangenehmes Treppensteigen zum Event werden kann.
Die virale Wirkung dieses Videos war enorm. Heute hat das Video über 18 Millionen Views bei Youtube.
Die Auswertung des Testaufbaus ergab, dass mit den musikalischen Treppenstufen über 60% mehr Menschen die Treppe nahmen.
Mit dem Video will VW sein Engagement für eine selbstverantwortliche Lebensweise der Menschen zeigen. VW präsentiert sich außerdem selber als ein Unternehmen, dass Verantwortung für die Menschen und den Planeten Erde übernimmt.

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Volkswagen – Desk.com

Ziel dieser Social Media Kampagnen von Volkswagen war es einen effizienten Social Media Customer Service aufzubauen und in den bestehenden Customer CARE Center in Michigan zu integriert. Daraus entstand die Desk.com Plattform, die die Anfragen aus den Social Media Kanälen abdeckt, filtert und bearbeitet. Die Community Manager können über Desk.com alle Anfragen, Beschwerden und Servicefälle, welche Volkswagen über die sozialen Medien erreichen, einsehen und je nach Anfrage direkt bearbeiten oder entsprechend eskalieren. So gelang es Volkswagen bereits in den ersten sieben Monaten über 1,5 Millionen Kundenanfragen einzusehen und davon 1.500 Fälle an die zuständigen Stellen im Customer Care weiterzuleiten. Ohne Desk.com hätten diese Anfragen Volkswagen wahrscheinlich nicht erreicht. Neben der Bearbeitung von Problemanfragen konnten auch wichtige Erkenntnisse über die Kundenwünsche erlangt werden. So wurde zum Beispiel die Fahrzeugpalette für die USA um den Golf R auf Grund einer Vielzahl von Anfragen aus den sozialen Kanälen erweitert.

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Ben & Jerry’s - Multi-Feedback-Strategie

Die über 4 Millionen Facebook Fans von Ben & Jerry’s Ice Cream zeigen, welch exellente Arbeit die Social Media Manager geleistet haben. Die Fallstudie macht vor allem deutlich, wie wichtig eine nahtloser Verbindung zwischen dem Unternehmen mit seinen Produkten, der Webseite und den Social Media Kanälen ist. Auf der Facebookseite bietet Ben & Jerry‘s einen wöchentlichen Fotowettbewerb an,  die schönsten  Fotos werden dann auf der Webseite des Unternehmens präsentiert. Wenn Ben & Jerry’s eine neue Geschmacksrichtung entwickelt, wird diese mit ansprechenden Fotos in den sozialen Kanälen verbreitet. Auf der begeleitenden Produkttour bringt ein Promotionteam den Kunden das Produkt näher, die Stops der Tour werden auf Twitter bekannt gegeben. Die Reaktionen auf die neue Geschmacksrichtung werden vom Kunden auf Facebook geposted. So gelingt es Ben & Jerry’s neue Online- und Offlinefans zu gewinnen und an das Unternehmen zu binden.

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Nike - Wer läuft gewinnt

Bei dieser gelungenen Social Media Kampagne von Nike – Mexiko wurde eine Facebook App eingesetzt, bei der die Kunden ihre gelaufenen Kilometer in Punkte zum Erwerb von neuen Laufschuhen umtauschen.
Dabei überbieten sich die Kunden mit den von ihnen gelaufenen Kilometern und ersteigern zum Beispiel ein neues Paar Laufschuhe.Alle Läufe werden auf der Kampagnen Webseite gespeichert und müssen tatsächlich gelaufen werden. Die Kunden können dann ihr Strecken auf Facebook posten und die Streckenverläufe mit ihren Freunden teilen. So wird sowohl die Kampagne als auch die App schnell verbreitet. Die Kampagnen ist daher nicht nur auf den Abverkauf von Produkten, sondern auch auf die Stärkung der Kundenbindung an das Unternehmen und die Förderung der App ausgerichtet.

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KLM - Meet & Seat

Die Social Media Kampagne von KLM zeigt eindrucksvoll, wie man soziale Netzwerke nutzen kann, um Kunden interessante neue Aspekte zu eröffnen, gleichzeitig deren Bindung zum Unternehmen zu stärken und weiterhin wichtige Informationen über die Kunden zu erlangen.
Das Meet & Seat Prinzip ermöglicht es den Passagieren der KLM die Profildaten anderer Passagiere desselben Fluges einzusehen und den eigenen Sitzplatz entsprechend zu wählen. Dafür muss sich der Passagier nur mit seinem LinkedIn- oder Facebookprofil im Onlinebuchungssystem einloggen. Werden die eigenen Profildaten von einem anderen Passagier eingesehen, erhält man eine email, außerdem kann jeder Teilnehmer selber wählen, welche und wie viele Profildaten eingesehen werden können. Vor allem für Alleinreisende und Geschäftsleute bietet dieser neue Ansatz viele interessante Möglichkeiten, während KLM hier viele wichtige Informationen über ihre Kunden erhält.

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Dell - Die Dell Hell Story

Die Geschichte ist ein großartiges Beispiel für das, was passiert, wenn ein Unternehmen die Meinungen und Sorgen ihrer Kunden missachtet. Leider bringt der Kauf eines günstigen PCs gelegentlich auch minimalen Kundensupport durch den Hersteller mit sich. Damals kürzte Dell die Kosten für Kundensupport aufgrund der Wettbewerbslage im Segment der Privatcomputer. Im Juni 2005 veröffentlichte der bekannte amerikanische Journalist Jeff Jarvis eine Beleidigung in seinem Blog "Buzz Machine" mit dem Titel Dell lies. Dell sucks.
Der Artikel war mehr als ein Grund für eine große Kundenrevolte. Seitdem hat Dell’s Marktkapitalisierung die Leistung von diesem Tag nicht mehr erreicht. Natürlich war der Vorfall im Jahr 2005 nicht der einzige Grund für die Schwierigkeiten von Dell, aber durchaus ein wichtiger Faktor. Heute nimmt Dell sein Social Business sehr ernst und ist einer der einflussreichsten Unternehmen mit einem großen Portfolio an Plattformen und Erfolgsgeschichten. Dell’s IdeaStorm

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Walmart - Mywalmart.com

Walmart nutzt mit mywalmart.com Social Media für internes Change Management und Innovationen.
Auf diesen 4 Leitsätzen baut Walmart seine Social Media Aktivitäten auf:
1. Loyalität der Mitarbeiter erhöhen
2. Wissen der Mitarbeiter sammeln und zugänglich machen
3. Effizienz steigern und Kosten senken
4. Die Kernbestandteile der Marke kräftigen.

Um die Ziele zu erreichen, führte Walmart eine Plattform ein, die es den Mitarbeitern ermöglicht auf einer ganz neuen Ebene miteinander zu kooperieren und zu kommunizieren. Von Online-Projektgruppen bis hin zu Votings - heute nutzen mehr als 1,2 Mio. Walmart Mitarbeiter diese Plattform für eine produktivere Zusammenarbeit. Wieder einmal zeigt das Beispiel das Transparenz, Relevanz und Konsistenz der Schlüssel für interne soziale Kommunikation ist.

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The Coca-Cola Company – Facebook Fanpage

Ein gutes Fallbeispiel für Facebook-Fanpages kommt vom größten Erfrischungsgetränkehersteller der Welt. Die Coca-Cola Facebook-Fanpage wurde im August 2008 von den Freunden Dusty Sorg und Michael Jedrzejewski aus Los Angeles gegründet und fortan geführt. Nach der Gründung durch die 2 Freunde entstanden weitere Coca-Cola Fanpages, allerdings nur diese eine Seite war langfristig erfolgreich und hat mittlerweile über 45 Mio. “Gefällt mir” Angaben.
Auf Grund des großen Erfolges der Fanpage und weil Facebook eine neue Policy bezüglich Brand Fanpages einführte, lud die Coca-Cola Company die 2 Freunde nach Atlanta ein und bot ihnen an Coca-Cola bei der Betreuung der Seite zu unterstützen. Keiner der Beteiligten kann sich erklären warum sich ausgerechnet diese Fanpage gegen die 250+ anderen Coca-Cola Fanpages durchgesetzt hat. Michael Donnelly, Director of worldwide interactive marketing bei der Coca-Cola Co., geht davon aus, dass u.a. der "Social Graph" der 2 Gründer, sprich die Authentizität, und das ausgewählte Foto einer eisgekühlten Coca-Cola Dose in hoher Auflösung ausschlaggebend für den Erfolg waren. Hier der Videolink zu dieser spannenden Story.

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